V PAY ist ein Debitzahlverfahren von Visa für Europa. Auf deutschen girocards sitzt es als zweites Zahlverfahren („Co-Badge“), erkennbar am großen „V“ auf der Karte. V PAY macht die girocard im europäischen Ausland an Terminals und Geldautomaten einsetzbar – das Gegenstück zu Maestro von Mastercard.
Grenzen von V PAY
- Nur Chip und PIN: V PAY verzichtet auf den Magnetstreifen. In Ländern, in denen Terminals noch den Magnetstreifen lesen, funktioniert die Karte deshalb oft nicht – vor allem außerhalb Europas.
- Kein Online-Bezahlen: Wie Maestro hat V PAY keine Kartennummer, die Online-Shops verarbeiten.
- Regional begrenzt: V PAY ist auf Europa ausgelegt; für weltweite Reisen ist eine Visa Debit oder Kreditkarte die sichere Wahl.
V PAY vs. Visa Debit
Beide stammen von Visa und beide buchen direkt vom Girokonto ab. Der Unterschied: Visa Debit ist eine vollwertige Karte im weltweiten Visa-Netz mit 16-stelliger Nummer, Online-Funktion und Wallet-Unterstützung. V PAY ist nur ein Co-Badge für Terminalzahlungen in Europa. Viele Banken ersetzen V PAY deshalb nach und nach durch Visa Debit – entweder als neues Co-Badge auf der girocard oder als eigenständige Debitkarte.
Welche Karte dein Konto enthält, steht in unserem Girokonto-Vergleich bei jedem Produkt.