FAQ · Grundlagen

Was ist eine „Debit-Kreditkarte“?

„Debit-Kreditkarte“ ist kein offizieller Kartentyp, sondern ein Marketingbegriff: Banken und Neobanken nutzen ihn für Debitkarten, die über das Visa- oder Mastercard-Netz laufen. Die Karte sieht aus wie eine Kreditkarte, hat eine 16-stellige Nummer, Ablaufdatum und Prüfziffer und wird fast überall akzeptiert, wo Kreditkarten genommen werden – auch online. Der entscheidende Unterschied: Jede Zahlung wird sofort vom Girokonto abgebucht. Einen Kreditrahmen gibt es nicht.

Der Begriff greift eine echte Suchfrage auf – viele Menschen suchen nach einer „Kreditkarte“ und meinen eine Karte zum Online-Bezahlen oder für Reisen. Dafür reicht eine Debitkarte in den allermeisten Fällen. Wir haben diese Seite deshalb bewusst unter diesem Namen aufgebaut und lösen das Missverständnis offen auf, statt es auszunutzen.

Was eine Debit-Kreditkarte kann:

  • Bezahlen im Handel, online und in Apps – weltweit über das Kartennetz.
  • Bargeld abheben an Geldautomaten im In- und Ausland.
  • Mobiles Bezahlen mit Apple Pay und Google Pay, sofern die Bank es anbietet.

Was sie nicht kann: einen Kredit einräumen, gesammelt am Monatsende abrechnen oder in Raten zahlen lassen. Bei Kautionen für Mietwagen und Hotels wird sie teilweise nicht akzeptiert. Mehr dazu im Glossar unter Debitkarte und im Ratgeber Debitkarte vs. Kreditkarte.

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