DCC steht für Dynamic Currency Conversion, auf Deutsch „dynamische Währungsumrechnung“ oder Sofortumrechnung. Bezahlst du im Ausland mit Karte oder hebst Geld ab, bietet das Terminal an, den Betrag sofort in Euro umzurechnen. Das klingt bequem – du siehst gleich, was es kostet. Tatsächlich übernimmt dann aber der Händler oder Automatenbetreiber die Umrechnung, und zwar zu einem Kurs, der fast immer deutlich schlechter ist als der Kurs von Visa oder Mastercard.
Woran du DCC erkennst
- Das Terminal fragt: „In EUR oder in Landeswährung bezahlen?“ – oder zeigt zwei Beträge an.
- Der Automat bietet „Umrechnung garantiert“, „mit Umrechnung“ oder einen festen Euro-Betrag an.
- Auf dem Beleg steht ein Wechselkurs des Händlers und oft ein „Aufschlag“ oder „Margin“.
Richtig reagieren
Wähle immer die Landeswährung („without conversion“, „decline conversion“). Dann rechnet dein Kartensystem zum eigenen Kurs um, und deine Bank berechnet höchstens ihre reguläre Fremdwährungsgebühr. Eine Karte ohne Fremdwährungsgebühr nützt dir nur, wenn du DCC konsequent ablehnst – sonst zahlst du den Aufschlag trotzdem, nur eben an den Händler.
Manche Geldautomaten im Ausland verlangen zusätzlich eine eigene Automatengebühr des Betreibers, unabhängig von DCC und von deiner Bank. Auch sie wird vor der Auszahlung angezeigt und lässt sich durch Abbruch vermeiden.