Die Fremdwährungsgebühr – im Preis- und Leistungsverzeichnis oft „Auslandseinsatzentgelt“ oder „Entgelt für Fremdwährungsumsätze“ – ist ein prozentualer Aufschlag der Bank auf jeden Umsatz in einer anderen Währung als Euro. Sie fällt beim Bezahlen im Geschäft, beim Online-Einkauf in Dollar oder Pfund und meist auch beim Abheben in Fremdwährung an. Innerhalb des Euroraums entsteht sie nicht.
So entsteht der Preis einer Auslandszahlung
- Das Kartensystem (Visa oder Mastercard) rechnet den Betrag zu seinem tagesaktuellen Kurs in Euro um. Dieser Kurs liegt sehr nah am Marktkurs.
- Die Bank schlägt ihre Fremdwährungsgebühr auf – oder verzichtet darauf.
- Hast du am Terminal die Sofortumrechnung in Euro akzeptiert (DCC), kommt zusätzlich der schlechtere Kurs des Händlers hinzu.
Die Fremdwährungsgebühr ist der wichtigste Kostenfaktor für alle, die regelmäßig außerhalb des Euroraums bezahlen – auf Reisen ebenso wie bei Online-Käufen in Fremdwährung. Ein Konto ohne diese Gebühr spart bei jedem Einsatz.
Gebühr vermeiden
- Konto oder Tarif ohne Fremdwährungsgebühr wählen – in unserem Debitkarten-Vergleich lässt sich danach filtern.
- Immer in Landeswährung bezahlen, DCC ablehnen.
- Bei Neobanken prüfen, ob die Gebührenfreiheit an einen Tarif oder an ein monatliches Limit gebunden ist.
Wir erfassen die Fremdwährungsgebühr für jedes Angebot aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis und zeigen sie mit Datum und Quelle im Profil. Ist sie nicht belegt, steht dort „nicht belegt“ – wir schätzen nicht.