Wero ist ein europäisches Bezahlverfahren, das von Banken getragen wird – organisiert in der European Payments Initiative (EPI), einem Zusammenschluss europäischer Banken und Zahlungsdienstleister. Technisch ist Wero eine Echtzeitüberweisung von Konto zu Konto: Das Geld wird innerhalb von zehn Sekunden direkt auf dem Bankkonto des Empfängers gutgeschrieben, ohne Zwischenkonto und ohne Karte.
Was Wero kann
- Geld an Personen senden: Es genügt die Handynummer, E-Mail-Adresse oder ein QR-Code des Empfängers – keine IBAN. Das war beim Start in Deutschland am 2. Juli 2024 die erste Funktion.
- Online bezahlen: Seit dem 17. November 2025 ist Wero als Zahlart in deutschen Online-Shops live, zunächst für Kunden der Sparkassen und Volksbanken, weitere Banken folgen schrittweise.
- An der Ladenkasse: In Belgien gestartet; für Deutschland und Frankreich plant EPI die breite Einführung am Point of Sale schrittweise ab 2027.
Welche Banken mitmachen
In Deutschland sind Sparkassen und Volksbanken/Raiffeisenbanken seit dem Start dabei, gefolgt von Deutscher Bank und Postbank. 2026 kamen unter anderem norisbank, N26 und bunq hinzu; die Commerzbank hat die Teilnahme beschlossen, nennt aber noch keinen Termin. Wero steckt je nach Bank entweder in der Banking-App oder läuft über die separate Wero-App, die mit dem Girokonto verknüpft wird. Ob und zu welchen Bedingungen deine Bank Wero anbietet, steht in ihrem Preis- und Leistungsverzeichnis.
Abgrenzung
Wero ersetzt die früheren deutschen Verfahren giropay und paydirekt. Mit dem digitalen Euro hat es nichts zu tun: Der wird von der EZB als Zentralbankgeld entwickelt, Wero ist ein Verfahren der Geschäftsbanken auf Basis des bestehenden Girokontos. Aktuelle Meldungen zu Wero findest du unter Aktuell.